Vertrieb in Corona-Zeiten: RNT Rausch in den Küchen dieser Welt

Vertrieb in Corona-Zeiten: RNT Rausch in den Küchen dieser Welt

Die ganze Welt sitzt momentan in einem Boot: Alle sehen sich der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Herausforderungen gegenüber. Das jedoch heißt nicht, dass jedes Land auch gleich damit umgeht. RNT Rausch beschäftigt unter anderem in Schweden und Großbritannien Kollegen, die von ihren neuen Lebensumständen berichten.

Graham Norbury arbeitet schon seit vielen Jahren als International Business Development Manager für RNT Rausch, hat aber seinen Lebensmittelpunkt nie von Großbritannien nach Deutschland verlegt. „Für mich war die Umstellung wegen Corona daher gar nicht so drastisch“, berichtet er. „Ich habe schon immer mein Arbeitszimmer zuhause, ich arbeite schon immer mit Videocalls und Co. Mit den Kollegen und Kunden habe ich also schon ganz lange viel digital kommuniziert und meinen Job auf diese Weise erledigt.“

People buy from people

Doch die Arbeit im Vertrieb bringt auch viel persönlichen Kontakt mit sich – der jetzt fehlt: „Die nonverbale Kommunikation mit Kunden und Kollegen ist wichtiger, als man glaubt. Viele Gespräche wären persönlich viel einfacher und Vertragsverhandlungen würden schneller gehen. Ich habe zwar viele gute Calls, aber es ist einfach etwas anderes!“ Doch Graham sieht durchaus auch Positives: Auf der ganzen Welt beschäftigt man sich jetzt mit alternativen Arbeitsmethoden, das Homeoffice erfährt mehr Akzeptanz und selbst, wenn im Hintergrund der Hund bellt, das Kind schreit oder der Paketbote klingelt: Es ist momentan ok. „Außerdem sieht man nun auch Teile des Lebens, die einem sonst vermutlich verborgen geblieben wären. Ich war noch nie in so vielen Küchen, Wohnzimmern und sogar Bädern wie in den vergangenen Wochen!“

Zeit für Zukunftspläne nutzen

Christofer Odehammar, Vice President of Global Distribution, geht es im schwedischen Karlskrona ähnlich. Er sagt: „Man merkt, dass alles ein wenig langsamer vorangeht und dass man weniger mit den Entscheidern ins Gespräch kommt, die man sonst auf Events oder zum persönlichen Termin getroffen hätte.“ Die Zeit nutzt er nun einfach dafür, Pläne zu schmieden und konkrete Themen so vorzubereiten, dass er direkt loslegen kann, wenn die Situation es wieder zulässt. „Dadurch, dass es allen so geht, arbeiten wir auch intern viel intensiver zusammen und entwickeln gemeinsam Ideen und Konzepte für die nahe Zukunft.“ Dass das funktioniert, ist dem Vorausdenken von RNT Rausch zu verdanken: Die technischen Gegebenheiten für diese Form der Zusammenarbeit sind hier Standard, das Vertrauen in die Kollegen auch im Homeoffice gegeben und die Auftragslage nach wie vor gut. Das gibt auch dem Team im Ausland Sicherheit. Und der Zusammenhalt? Wird digital beim gemeinsamen Frühstück gestärkt.

Jedes Land hat eigene Regeln

Und das private Leben? Das hat sich schon deutlicher verändert. Während in Großbritannien ähnliche Beschränkungen und Vorgaben wie in Deutschland gelten, ist Schweden deutlich freier geblieben und hat mehr an die Eigenverantwortung seiner Bürger appelliert. Das Arbeiten im Homeoffice und das Abstandhalten sind freiwillig, aber werden stark angeraten. Unis und Gymnasien sind geschlossen. Doch Restaurants und Cafés zum Beispiel haben geöffnet, Grundschulen und Kitas ebenso. Für Christofer heißt das: Das Kind kann für einige Stunden in den Kindergarten, danach teilen seine Frau und er sich die Betreuung.

In Großbritannien fehlt dafür ein wesentlicher Teil der Kultur: das Treffen der Freunde im Pub, auf einen Drink, auf eine Runde Pool-Billard, einfach auf ein gutes Gespräch. Die Ausgangsbeschränkungen, der Abstand von zwei Metern, das Verbot von Reisen oder von Treffen von mehr als zwei Personen sowie die diversen weiteren Regelungen führen wiederum zu kreativen Ideen, seien es Yoga-Kurse oder Barbecues über den Gartenzaun hinweg.

Im Moment, da sind Christofer und Graham einig, funktioniert diese eingeschränkte Art des Lebens noch, weil jeder Einzelne betroffen ist, die Covid 19-Fallzahlen kleinhalten und das Beste aus der Situation machen muss. Beide freuen sich aber auch auf die Zeit, wenn man wieder zusammensitzen und von Angesicht zu Angesicht sprechen, gemeinsam lachen und etwas unternehmen kann. Und auch, wenn jedes Land seine eigenen Corona-Regeln hat: Dieser Wunsch eint wohl wirklich alle!