Digitale Souveränität ist einer dieser Begriffe, die auf Konferenzen und in politischen Strategiepapieren die Runde machen. Aber wer glaubt, es handle sich um ein bloßes Buzzword für Sonntagsreden, irrt gewaltig. Spätestens seit die US-Regierung Sanktionen gegen hochrangige Mitarbeiter des Internationalen Strafgerichtshofs verhängte und Microsoft in diesem Zug per Dekret veranlasste, die Email-Konten zu sperren, ist klar: Digitale Souveränität ist eine Grundvoraussetzung für unternehmerische Freiheit und Geschäftskontinuität. Sie ist ein strategischer Faktor, der die Kontrolle über Daten, Prozesse und die eigene Infrastruktur sichert.

Doch was bedeutet digitale Souveränität genau? Warum tut sich Europa so schwer damit – und was können Unternehmen heute tun, um sich aus der Umklammerung US-amerikanischer Tech-Giganten zu befreien? Wir führen dich durch die Chancen und Fallstricke auf dem Weg zur digitalen Unabhängigkeit und zeigen, wie du mit der richtigen Strategie schon heute die Kontrolle zurückeroberst.

Digitale Souveränität: mehr als ein Schlagwort

Vergessen wir für einen Moment die komplizierten Definitionen aus der Wissenschaft. Im Kern geht es bei digitaler Souveränität um die Fähigkeit zur Selbstbestimmung im digitalen Raum. Es ist die Freiheit von Staaten, Unternehmen und Bürgern, eigene Entscheidungen über ihre digitale Infrastruktur zu treffen – ohne von externen Einflüssen und Gesetzgebungen abhängig oder erpressbar zu sein.

Diese Selbstbestimmung erstreckt sich über drei entscheidende Ebenen:

  • Die physische Ebene: Wer kontrolliert die Rechenzentren, Server und Kabel? Hier liegt die physische Grundlage unserer digitalen Aktivität.
  • Die Code-Ebene: Welche Software, Betriebssysteme und Algorithmen nutzen wir? Laufen sie auf transparentem, anpassbarem Code (Open Source) oder einer proprietären Blackbox?
  • Die Daten-Ebene: Wo werden unsere Daten gespeichert, wer kann darauf zugreifen und nach welchem Recht wird dieser Zugriff geregelt?

Digitale Souveränität bedeutet dabei nicht Abschottung oder digitale Autarkie. Europa wird nicht plötzlich seine eigenen Mikrochips im großen Stil produzieren oder ein eigenes Google aus dem Boden stampfen. Vielmehr geht es um strategische Kontrolle – darum, echte Alternativen zu haben und nicht in eine einseitige Abhängigkeit zu geraten.

Weckruf aus Den Haag: Wenn Geopolitik die Cloud lahmlegt

Europa hat seine digitale Infrastruktur in den vergangenen Jahren konsequent ausgebaut – und sich dabei oft auf Dienste, Software und Plattformen von Anbietern aus Übersee verlassen. Was lange als effizient galt, entpuppt sich zunehmend als riskant.

Der Fall des Internationalen Strafgerichtshofs

Als die US-Regierung Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) verhängte, blieb es nicht bei Einreiseverboten. IT-Administratoren starrten eines Morgens fassungslos auf ihre Bildschirme – zentrale Microsoft-Dienste waren plötzlich nicht mehr erreichbar. Der Grund: ein geopolitischer Konflikt. Ein US-amerikanisches Unternehmen setzte eine Anordnung der US-amerikanischen Regierung um – und schaltete damit eine globale Rechtsinstitution teilweise ab. 

Der Fall des IStGH ist ein Lehrstück in Sachen digitaler Abhängigkeit. Er zeigt, dass vertragliche Zusicherungen von US-Anbietern im Konfliktfall wertlos sein können, wenn die landeseigene Gesetzgebung Vorrang hat. Für jedes Unternehmen, das auf US-Cloud-Dienste setzt, bedeutet das ein unkalkulierbares Risiko. Was den IStGH trifft, kann einen europäischen Autozulieferer, ein Pharmaunternehmen oder einen Finanzdienstleister genauso treffen.

Der CLOUD Act: das Damoklesschwert über europäischen Daten

Das rechtliche Kernproblem ist der US CLOUD Act von 2018. Dieses Gesetz verpflichtet amerikanische Technologieunternehmen, auf Anordnung von US-Behörden Daten herauszugeben – unabhängig davon, wo auf der Welt diese Daten gespeichert sind. Selbst wenn deine Daten in einem Rechenzentrum in Frankfurt liegen, kann ein US-Gericht den Zugriff erzwingen, sofern der Anbieter seinen Sitz in den USA hat.

Dadurch entstehen gravierende Jurisdiktionskonflikte: Europäische Unternehmen müssen sich an EU-Datenschutzstandards wie die DSGVO halten, ihre Dienstleister aus den USA aber ebenfalls an das US-Recht – ein ständiger Drahtseilakt mit rechtlichen, finanziellen und rufschädigenden Folgen. Dass der physische Datenstandort alleine keinen umfassenden Schutz mehr bietet, ist mittlerweile auch in Führungsetagen angekommen.

Europas Antwort: ambitionierte Regulierung, zögerliche Umsetzung

Die EU hat die Gefahr erkannt und versucht mit einem Arsenal an regulatorischen Initiativen gegenzusteuern. Die Europäische Kommission hat das Ziel ausgegeben, die digitale Souveränität zu stärken und Europa unabhängiger zu machen. Doch zwischen politischem Willen und der Realität klafft eine gewaltige Lücke.

 

Die digitalen Regularien der EU

  • Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) war 2018 der erste große Aufschlag und setzte weltweit einen neuen Standard für den Schutz persönlicher Daten.
  • Der Digital Services Act (DSA) und der Digital Markets Act (DMA) zielen darauf ab, die Marktmacht der großen „Gatekeeper“ zu brechen, unfairen Wettbewerb zu unterbinden und die Rechte der Nutzer zu stärken.
  • Mit dem neuen Data Act versucht die EU, einen fairen und sicheren digitalen Raum zu schaffen. Die Verordnung soll beispielsweise den Wechsel zwischen Cloud-Anbietern erleichtern und missbräuchliche Vertragsklauseln verbieten.

 

Die Realität hinkt hinterher: Warum die Umsetzung stockt

Diese und weitere Regelwerke sind wichtig – in der Praxis bleiben sie aber oft Papiertiger. Sie definieren, wie Daten genutzt werden sollen, schaffen aber keine handfesten Alternativen. Solange die zugrundeliegende Infrastruktur von außereuropäischen Anbietern dominiert wird, können Gesetze die faktische Abhängigkeit nur bedingt aufheben.

Die Zahlen sind ernüchternd. Die drei großen US-Hyperscaler – Amazon Web Services (AWS), Microsoft Azure und Google Cloud – kontrollieren zusammen rund zwei Drittel des globalen Cloud-Marktes (Stand 2025, Quelle Synergy Research Group). In Europa ist ihre Dominanz ähnlich stark. Vendor-Lock-Ins drohen: Unternehmen, die sich tief in proprietäre Technologien integrieren, werden durch hohe Wechselgebühren (Egress-Fees) an einen Anbieter gebunden. Der Ausstieg wird dann so teuer und komplex, dass eine strategische Abhängigkeit in Kauf genommen wird.

Laut einer Wire-Umfrage vom Juli 2025 glauben nur 16 % der befragten Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft, dass Europa seine Souveränitätsziele in den nächsten fünf Jahren erreichen wird. Die Gründe dafür sind vielfältig: 

  • Widerstand der Nutzer: Teams sind an die Tools von Microsoft, Google und Co. gewöhnt. Jede Umstellung bedeutet Aufwand und wird oft als beschwerlich empfunden.
  • Komplexe Integration: Europäische Alternativen lassen sich oft nicht nahtlos in bestehende, von US-Software dominierte Ökosysteme (wie Microsoft 365) integrieren.
  • Mangelndes Bewusstsein: Viele Führungskräfte wissen schlicht nicht, dass es leistungsfähige und wettbewerbsfähige europäische Anbieter gibt.
  • Festgefahrene Verträge: Langfristige Lizenzverträge und proprietäre Datenformate machen einen schnellen Wechsel unmöglich.

Der Ausweg: Digitale Souveränität selbst in die Hand nehmen

Wer nur auf die Politik wartet, verliert Zeit und bleibt angreifbar. Unternehmen, die ihre digitale Souveränität ernst nehmen und vom klassischen Public-Cloud-Modell loskommen wollen, stehen heute verschiedene Wege offen. Hier ein Überblick:

Modell Beschreibung Vorteil Nachteil
1. Public Cloud mit Zusatzkontrollen Nutzung von US-Hyperscalern, aber mit eigenen Verschlüsselungs- und Zugriffsregeln (z. B. Bring Your Own Key). Voller Zugriff auf alle Features des Anbieters, hohe Skalierbarkeit. Kein Schutz vor dem US CLOUD Act, das Grundrisiko der Abhängigkeit bleibt bestehen.
2. Souveräne EU-Angebote der Hyperscaler Abgekapselte Bereiche von US-Anbietern, die von EU-Personal betrieben werden (z. B. AWS European Sovereign Cloud). Zusätzliche Sicherheits- und Verschlüsselungsoptionen, vertraute Technologie. Keine Garantie, dass Daten europäischer Kunden auf Anfrage nicht an US-Behörden weitergegeben werden. Dazu oft teurer.
3. Joint Ventures mit EU-Partnern US-Technologie wird von einem europäischen Unternehmen betrieben (z. B. „Bleu“ mit Microsoft). Stärkerer rechtlicher Schutz, da der Betreiber eine EU-Firma ist. Oftmals verzögerte Verfügbarkeit neuer Features; komplexe Vertrags- und Abhängigkeitsstrukturen.
4. Rein europäische Anbieter Cloud-Provider mit Hauptsitz und Betrieb in der EU, die EU-Recht unterliegen. Maximale Datensouveränität: Kein Zugriff durch den CLOUD Act. Rechtliche Klarheit und Stabilität: DSGVO-konform by Design. Markt und Portfolio entwickeln sich noch, viele Superscaler haben aber bereits umfassende Angebote und sind äußerst leistungsstark.

 

Das Fazit für Unternehmen: Zusatzkontrollen und eigene Verschlüsselung erhöhen zwar die Sicherheit, lösen aber das Kernproblem der Jurisdiktion nicht. Die „Sovereign Clouds“ der Hyperscaler sind etwas besser als der Standard, „souverän“ ist angesichts des US CLOUD Act hier jedoch Marketing-Sprech. Joint Ventures mit EU-Partnern sind eine vielversprechende, aber komplexe Option: Gut geeignet für große Konzerne und den öffentlichen Sektor, für den Mittelstand oft zu aufwändig. Der Königsweg für KMU ist die Umstellung auf eine europäische Infrastruktur – es ist der sicherste und direkteste Weg, um die Kontrolle über die eigenen Daten und Prozesse zurückzugewinnen.

Europas IT-Infrastruktur: ein schlafender Riese

Was viele unterschätzen: Europas digitale Infrastruktur ist weitaus robuster, als es den Anschein hat. Mehr als 2.000 Rechenzentren bilden ein starkes Rückgrat für Unabhängigkeit, Resilienz und Innovationskraft. Doch meist fehlt das entscheidende Bindeglied: Die Rechenzentren agieren oft für sich allein, gebremst durch einen Flickenteppich unterschiedlicher Standards. 

Die Zukunft liegt in einer vernetzten, dezentralen Cloud-Architektur, die diese Kapazitäten bündelt. Das erhöht nicht nur die Ausfallsicherheit, sondern ermöglicht auch performante Edge-Computing-Szenarien, bei denen Daten näher am Entstehungsort verarbeitet werden.

Im Bereich der Speicherung hat sich die Programmierschnittstelle S3-API zum De-facto-Standard entwickelt. Das ist eine riesige Chance: „S3-kompatibel“ bedeutet, dass deine Anwendungen mit dem Speicher kommunizieren können, egal ob er bei Amazon, in deinem Keller oder in der IT-Zentrale eines EU-Unternehmens steht. Die S3-Schnittstelle macht den Speicheranbieter austauschbar und durchbricht damit den direkten Vendor-Lock-In.

Die Speicherarchitektur der Zukunft: Object Storage als Schlüssel

Digitale Souveränität braucht das richtige technologische Fundament. Gerade im Zeitalter von KI und Big Data wird die Speicherinfrastruktur zum entscheidenden Faktor. Unternehmen müssen auf große, skalierbare und sichere Speicherlösungen zugreifen können, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Mit Object Storage gelingt der Spagat zwischen Performance, Bezahlbarkeit und Datensouveränität.

RNT: Objektspeicherlösungen „Made in Germany“

RNT Rausch bietet mit der Immutable Yowie® Hybrid Cloud Storage Produktfamilie eine leistungsstarke und skalierbare Objektspeicherlösung mit nativer S3 Schnittstelle, die konsequent auf die Datenschutz- und Speicheranforderungen moderner Unternehmen ausgelegt ist. „Made in Germany“ steht dabei nicht nur für den Serverstandort – sondern auch für maximale Kontrolle und Unabhängigkeit im Umgang mit wertvollen Unternehmensdaten, modernen Applikationen und den neuesten KI-Anwendungen. 

Mit Yowie® Hybrid Cloud Storage erhältst du:

  • Echte Datensouveränität: Deine Daten bleiben sicher in Deutschland und unterliegen der DSGVO sowie den strengen deutschen Datenschutzgesetzen.
  • Nahtlose S3-Kompatibilität: Integriere unsere Lösungen mühelos in deine bestehenden Workflows und KI-Frameworks.
  • Effektiven Ransomware-Schutz: Funktionen wie S3 Object Lock machen deine Daten unveränderbar und schützen sie vor Manipulation.
  • Flexible Skalierbarkeit: Dein Unternehmen wächst? Yowie® wächst mit! Über Speichergrenzen musst du dir nun keine Gedanken mehr machen. 

Die modulare Struktur von Yowie® stellt sicher, dass du die für dein Unternehmen passende Speicherstrategie findest. Die Produktfamilie besteht aus drei Säulen: Appliances für den On-Premise-Einsatz mit Kapazitäten von 2 bis 150 TB, die Yowie Data Platform als skalierbares Object Storage Cluster im eigenen Rechenzentrum oder beim Provider, sowie Yowie Deep Archive für kosteneffiziente Langzeitspeicherung direkt von S3 auf Tape. So passt sich die Lösung flexibel an deine Anforderungen an.

Viele unserer Kunden kämpfen mit explodierenden Speicherkosten und einer Infrastruktur, die ihre KI-Projekte ausbremst. Der Wechsel zu Object Storage bringt einen doppelten Gewinn: Die Kosten werden planbarer und die Performance für datenintensive Workloads steigt massiv an. Das ist der Moment, in dem aus einem Kostenfaktor wieder ein Wettbewerbsvorteil wird.

Marco Prutky, Product Manager Server & Storage bei RNT

Fazit: Digitale Souveränität ist eine bewusste Entscheidung

Europas digitale Souveränität wird nicht allein in Brüssel entschieden. Sie wird in den IT-Abteilungen und Vorstandsetagen der Unternehmen geformt. Mit einem Standort in der EU kannst du eigene Schritte einleiten, um Risiken zu minimieren und deine Handlungsfähigkeit zu sichern. Die Technologien, die Infrastruktur und die europäischen Anbieter sind alle schon vorhanden. 

Es ist an der Zeit, die eigene IT-Strategie als strategisches Fundament für langfristige Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit zu begreifen. Wer jetzt in souveräne Infrastrukturen wie S3-kompatiblen Objektspeicher investiert, sichert nicht nur seine Daten ab. Er schafft auch die Grundlage für zukünftige Innovationen – von KI-Anwendungen bis hin zu neuen datengetriebenen Geschäftsmodellen –, ohne sich in die nächste Abhängigkeit zu begeben.

Analysiere deine Abhängigkeiten, bewerte die Risiken und ergreife die Initiative! Die Zukunft deines Unternehmens im digitalen Raum ist zu wertvoll, um sie den Interessen anderer zu überlassen.

RNT Portrait Patricia Hillebrand

Patricia Hillebrand


Technical Alliances Manager , RNT Rausch GmbH

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